Palilula, Stadtgemeinde in Belgrad, Serbien
Palilula ist ein Stadtbezirk im Norden Belgrads, der sich auf beiden Seiten der Donau erstreckt und das größte Verwaltungsgebiet der Stadt darstellt. Der Bezirk umfasst verschiedene Wohnviertel, Parks und Geschäftszentren, die allmählich ineinander übergehen und den vielfältigen Charakter dieses großen Stadtteils widerspiegeln.
Das Gebiet entstand während der Habsburger Besatzung im 18. Jahrhundert unter dem Namen Karlstadt und war zunächst von Landwirtschaft geprägt. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich zu einem wichtigen Stadtbezirk mit Infrastruktur und Wohngebieten, die die Stadt vergrößerten.
Die zwischen 1931 und 1940 erbaute Sankt-Markus-Kirche steht als zentrales religiöses Wahrzeichen in Palilula und zeigt serbisch-byzantinische Architekturelemente.
Der Bezirk ist durch mehrere Buslinien mit dem Zentrum Belgrads verbunden, darunter die Linien 23, 25, 77, 16, 65 und 95. Auch Straßenbahnlinien 28 und 40 bedienen das Gebiet und ermöglichen einfache Verbindungen zu anderen Stadtteilen.
Ada Huja, ein Gebiet auf dem Land, birgt Thermalquellen und archäologische Spuren eines keltischen Friedhofs, den die Römer später für öffentliche Bäder nutzten. Dieses Überbleibsel zeigt die vielfältige Geschichte des Ortes über mehrere Jahrhunderte hinweg.
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