Vršačke Planine, Gebirgskette nahe Vršac, Serbien
Die Vršac-Berge sind ein bogenförmiges Gebirge zwischen Serbien und Rumänien mit ausgeprägten Talhängen und Felsenformationen. Der höchste Punkt dieser Bergkette ist der Gudurica-Gipfel, von dem aus man das umliegende Flachland überblicken kann.
Diese Berge entstanden vor etwa 600.000 Jahren aus dem antiken Pannonischen Meer, das die Region damals bedeckte. Das Gestein der Berge enthält Gesteine aus dem Paläozoikum, die Hunderte von Millionen Jahre alt sind.
Der Turm von Vršac und das Kloster Mesić prägen seit dem 15. Jahrhundert das Erscheinungsbild dieser Berglandschaft. Beide Bauwerke sind heute noch sichtbar und zeigen, wie Menschen diese Gegend über Jahrhunderte geprägt haben.
Mehrere Wanderwege durchqueren die Berge und führen auf den Gudurica-Gipfel, wo man besonders bei gutem Wetter wunderbare Ausblicke hat. Man sollte sich auf anspruchsvolle Wege einstellen und festes Schuhwerk mitbringen.
Das Gebiet beheimatet über 100 Vogelarten und ist auch Heimat von Rotfüchsen, Rehen, Wildschweinen und seltener auch Wölfen. Diese vielfältige Tierwelt macht die Berge zu einem besonderen Lebensraum für viele Tiere.
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