Achty, Dorf in Dagestan
Akhty ist ein altes Dorf im südlichen Dagestan, das in einem Tal am Samur-Fluss liegt und von Bergen umgeben ist. Die Siedlung besteht aus einfachen Stein- und Holzhäusern mit flachen Dächern, die dicht beieinander an einem Berghang gebaut sind und sich über eine Höhe von etwas über 1000 Meter erstrecken.
Akhty wurde mindestens seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. besiedelt und war Teil verschiedener Staaten wie Kaukasien-Albanien und Lakzan. Im 19. Jahrhundert bauten die Russen eine Festung hier, um die Region zu kontrollieren und sich gegen Angreifer zu verteidigen.
Akhty wird von der Lezgischen Kultur geprägt, die in Sprache, Handwerk und lokalen Festen lebendig ist. Besucher können traditionelle Musik, Tänze und handgefertigte Textilien sowie geschnitzte Holzarbeiten sehen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Die Anreise nach Akhty erfordert Planung, da das Dorf abgelegen und mit dem Bus schwer zu erreichen ist; die meisten Besucher mieten ein Auto oder nehmen ein Taxi von Derbent oder Makhachkala. Die Straße ist gepflastert und in gutem Zustand, und kleine Gasthöfe bieten einfache Übernachtungsmöglichkeiten, wobei es ratsam ist, im Voraus zu buchen.
In der Nähe von Akhty gibt es natürliche heiße Quellen mit mineralhaltigem Wasser, das seit der Antike für Heilbäder genutzt wird und bis heute in speziellen Bädern zur Entspannung angeboten wird. Nicht weit entfernt liegt das verlassene Dorf Gra mit alten Häusern, die ein mysterium Gefühl vermitteln und Besuchern einen Einblick in längst vergangene Leben geben.
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