Krasnodarer Stausee, Stausee in Krasnodar Krai, Russland.
Das Krasnodar-Stausee ist ein Wasserspeicher in der Region Krasnodar in Russland, der sich über weite Flächen erstreckt und die umliegenden landwirtschaftlichen Gebiete mit Wasser versorgt. Die Anlage umfasst Dämme, Kanäle und verschiedene Uferzonen, die je nach Jahreszeit unterschiedliche Wasserstände aufweisen und die Landschaft prägen.
Die sowjetische Regierung beschloss 1954 den Bau, und die Arbeiten begannen 1966, wobei fast 16.000 Menschen ihre Heimatorte verlassen mussten. Die Flutung veränderte die Region dauerhaft und schuf neue Bedingungen für Landwirtschaft und Wasserversorgung in den folgenden Jahrzehnten.
Das Bauwerk erinnert an die Dorfgemeinschaften, die unter Wasser liegen, und ihre Namen bleiben in den Erinnerungen der nachfolgenden Generationen lebendig. Einige Fischer und Besucher kommen noch heute an die Ufer, um an die verlorenen Siedlungen zu denken und ihre Geschichten weiterzugeben.
Das Gewässer eignet sich für Angelausflüge und Bootsfahrten, wobei die Bedingungen je nach Wind und Wasserstand schwanken können. Am besten erreicht man die Uferbereiche über lokale Straßen, die von den umliegenden Ortschaften ausgehen und unterschiedliche Zugangspunkte bieten.
Unter der Wasseroberfläche befinden sich archäologische Zeugnisse aus der Bronzezeit, darunter Mammutknochen und Münzen aus der Zeit der Goldenen Horde. Taucher und Forscher haben in den vergangenen Jahren einige dieser Funde geborgen und katalogisiert.
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