Choral-Synagoge, Jüdische Synagoge im Basmanny Bezirk, Moskau, Russland
Die Moskauer Choralsynagoge ist ein religiöses Gebäude mit einer großen Kuppel und basilikalem Grundriss im Basmanny-Bezirk. Die Innenräume zeigen geometrische Muster und florale Verzierungen an Wänden und Galerien.
Das Gebäude wurde 1906 vollendet, nachdem es die Erlaubnis durch ein Dekret von Zar Alexander II erhalten hatte. Es blieb während der Sowjetzeit trotz religiöser Einschränkungen aktiv in Betrieb.
Im Inneren des Gebäudes symbolisiert ein Zedernmosaik die Verbindung zur Salomonischen Tempel und zum jüdischen Erbe. Dieser künstlerische Schmuck zeigt, wie der Ort die Gläubigen an ihre Wurzeln erinnert.
Das Gebäude enthält vier Gebetsräume mit Frauengalerien, ein rabbinisches Gericht, eine religiöse Schule, ein jüdisches Restaurant und einen Buchladen. Besucher sollten sich auf die vorhandenen Einrichtungen und die traditionelle Ausstattung des Ortes einstellen.
Golda Meir, die erste israelische Botschafterin in der UdSSR, besuchte diesen Ort 1948 und markierte damit einen wichtigen diplomatischen Moment. Diese Visite zeigt die Bedeutung des Ortes in der russisch-israelischen Geschichte.
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