Kurusch, Dorf in Dokusparinski rajon, Russland
Kurush ist ein Bergdorf im Dokuzparinski-Bezirk der Republik Dagestan in Russland, das sich auf einer Höhe zwischen 2480 und 2560 Metern befindet. Das Dorf erstreckt sich auf einem steilen Hang mit eng zusammenstehenden Häusern aus lokalen Materialien und bietet Aussichten auf die umliegenden Berge und Täler.
Kurush entwickelte sich über Jahrhunderte hinweg als Siedlung der lezgischen Bergbevölkerung und ist eng mit der Geschichte der traditionellen Hochlandkulturen des Kaukasus verknüpft. Das Dorf behielt seine ursprüngliche Struktur und Lebensweise durch alle Phasen der russischen Geschichte hindurch bei.
Der Name Kurush stammt aus der lokalen Sprache und reflektiert die Verbindung der Gemeinde zu den Lezginen, die seit Jahrhunderten in dieser Bergregion leben. Die Dorfstruktur folgt der natürlichen Topographie mit eng beieinander liegenden Häusern aus lokalen Materialien, und die tägliche Routine ist von traditioneller Landwirtschaft und Viehzucht geprägt.
Die Anreise zu diesem abgelegenen Dorf ist schwierig und erfordert einen Grenzpass für die Grenzzone. Der Weg führt über Bergpfade und einfache Straßen, die bei Schneefall und schlechtem Wetter unpassierbar werden können, daher ist eine Ankunft in den wärmeren Monaten empfehlenswert.
Das Dorf ist der südlichste Ort Russlands und hält gleichzeitig den Rekord als höchste dauerhaft bewohnte Siedlung im gesamten Großkaukasus mit etwa 813 Einwohnern. Diese doppelte Auszeichnung macht es zu einem geografisch extremen Ort, an dem die Grenzen Europas und die Höchstgrenzen der Besiedlung zusammentreffen.
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