Moshchny Island, Baltische Insel im Finnischen Meerbusen, Russland.
Moshchny Island ist eine Insel in der Finnischen Bucht mit einer Fläche von etwa 14 Quadratkilometern und einer maximalen Höhe von etwa 30 Metern. Das Eiland wird von dichten Wäldern bedeckt, die bis zum Wasser reichen und eine isolierte, unbebaute Landschaft bilden.
Die Insel wechselte 1940 nach dem Winterkrieg von finnischer zu sowjetischer Kontrolle über. Mit dieser Machtverschiebung verließ die gesamte finnische Bevölkerung das Eiland.
Die Insel trägt Spuren finnischer Besiedlung, die in verlassenen Fischerhütten und alten Strukturen sichtbar sind. Diese Überreste erzählen von den Menschen, die hier lebten, bevor sich alles änderte.
Besucher müssen mit dem Boot vom russischen Festland anreisen, da es keine Brücke oder Fähren gibt. Die Insel hat sehr wenige Unterkünfte oder Einrichtungen, daher ist eine gute Planung notwendig.
Während des Zweiten Weltkriegs legten deutsche Streitkräfte umfangreiche Seeminen um die Insel, von denen einige möglicherweise noch in den Gewässern liegen. Taucher und Schiffe in der Gegend müssen diese verborgene Gefahr beachten.
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