Malachowka, Arbeitersiedlung im Bezirk Lyuberetsky, Oblast Moskau, Russland
Malakhovka ist eine Arbeitersiedlung im Bezirk Lyuberetsky in der Moskauer Oblast und liegt etwa 30 Kilometer südöstlich von Moskau. Die Siedlung erstreckt sich über mehrere Quadratkilometer mit Wohngebieten, Bahnhof, zwei Sanatorien, einem Heimatmuseum und verschiedenen religiösen Gebäuden.
Die Siedlung wird erstmals 1328 in Iwan Kalitas Testament erwähnt und ist damit eine der ältesten dokumentierten Orte in der Moskauer Region. Die Eisenbahnstation wurde 1884 erbaut und verbindung die wachsende Gemeinschaft mit der Hauptstadt.
Das Sommertheater aus dem Jahr 1911 prägt das kulturelle Leben des Ortes bis heute und zieht Besucher zu Aufführungen an. Der Ort ist als Treffpunkt für künstlerische Aktivitäten bekannt und spiegelt seine Vergangenheit als Zufluchtsort für Moskauer Künstler wider.
Die Eisenbahnstation bietet direkte Verbindungen nach Moskau und ist der Hauptanlaufpunkt für die meisten Besucher. Das Terrain ist flach und leicht zu Fuß zu erkunden, wobei die Hauptattraktionen wie das Theater und das Museum zentral gelegen sind.
Vor der Russischen Revolution war Malakhovka ein beliebter Rückzugsort mit hunderten von Datschen, in denen sich Moskauer Künstler und Intellektuelle aufhielten. Diese Tradition des künstlerischen Rückzugs hat Spuren in der Architektur und im Charakter des Ortes hinterlassen.
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