Lasarew-Institut für Orientalische Sprachen, Bildungsinstitut im Basmanny-Bezirk, Moskau, Russland
Das Lazarew-Institut für Orientalische Sprachen ist ein klassizistisches Herrenhaus im Moskauer Bezirk Basmanny, das ursprünglich als Privatsitz errichtet und später in eine Bildungseinrichtung umgewandelt wurde. Die Fassade mit symmetrischer Fensteranordnung, Säulenportikus und mehreren Stockwerken macht es zu einem der auffälligsten historischen Gebäude der Gegend.
Die Familie Lasarew, armenische Kaufleute, die in Russland zu Einfluss gelangt waren, gründeten die Einrichtung 1815 als Schule für orientalische Sprachen für russische Staatsbeamte. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelte sie sich zur führenden russischen Hochschule für orientalische Studien, bevor sie nach der Revolution von 1917 geschlossen wurde.
Das Gebäude trägt den Namen der Familie Lasarew, armenischer Kaufleute, die es im 19. Jahrhundert als Bildungseinrichtung für orientalische Sprachen stifteten. Heute empfangen die Räume keine Studierenden mehr, aber die Fassade mit ihrem klassizistischen Portal erinnert noch an diese Zeit.
Das Gebäude liegt im zentralen Moskauer Bezirk Basmanny, einer Gegend mit mehreren historischen Gebäuden, die sich gut zu Fuß erkunden lässt. Da das Gebäude heute als Botschaft genutzt wird, ist der Zugang von außen auf die Betrachtung der Fassade beschränkt.
Nach der Schließung des Instituts wurde das Gebäude zum Sitz der armenischen Botschaft in Russland, einer direkten Verbindung zur armenischen Herkunft der Familie Lasarew. Diese Kontinuität macht es zu einem der wenigen Gebäude Moskaus, dessen Geschichte und heutige Nutzung so eng miteinander verbunden sind.
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