Warschauer Bahnhof, Bahnterminal in Sankt Petersburg, Russland
Der Bahnhof Warschau ist ein Endbahnhof in Sankt Petersburg mit eklektischer Architektur, der sich durch seinen hohen Wasserturm aus Backstein und mehrere Bahnsteige auszeichnet. Das Gelände verbindet heute kommerzielle Nutzung mit musealen Funktionen und erstreckt sich über den historischen Gleisbereich.
Die Station begann ihren Betrieb 1851 als Endpunkt für Züge nach Gatschina, einem südlichen Vorort der kaiserlichen Residenzen. Die Strecke wurde später nach Süden erweitert und erreichte 1862 Warschau, wodurch eine wichtige Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten entstand.
Der frühere Bahnhof trägt seinen Namen nach der historischen Verbindung zwischen Sankt Petersburg und der polnischen Hauptstadt und bewahrt diese Erinnerung in seiner heutigen Nutzung. Besucher können noch die originalen Gleisanlagen sehen, die heute als Ausstellungsfläche für historische Eisenbahntechnik dienen.
Das Gelände öffnet von Oktober bis April mittwochs bis sonntags am späten Vormittag und schließt am frühen Abend, mit längeren Öffnungszeiten in den Sommermonaten. Der Zugang erfolgt über den ehemaligen Haupteingang, wobei die Orientierung durch erhaltene Bahnsteigmarkierungen erleichtert wird.
Der Wasserturm aus Backstein, einst zur Versorgung der Dampflokomotiven gebaut, überragt noch heute das gesamte Areal und dient als weithin sichtbarer Orientierungspunkt. Im Inneren des ehemaligen Bahnhofsgebäudes verbinden sich moderne Geschäfte mit erhaltenen architektonischen Details aus dem 19. Jahrhundert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.