St. Julian's Church, Orthodoxe Ostkirche in Pushkin, Russland
Die St. Julians-Kirche ist ein östlich-orthodoxes Gotteshaus in Pushkin, das russische Wiederbelebungselemente mit traditionellen Zwiebeldächern, dekorativen Steinschnitzereien und komplexen Fassadendetails aus dem späten 19. Jahrhundert verbindet. Das Bauwerk verfügt über eine Glockenkapelle mit zwölf Glocken und kann etwa 900 Personen aufnehmen, wobei Besucher durch zwei separate Galerieingänge auf die oberen Bereiche zugreifen können.
Das Bauwerk entstand zwischen 1895 und 1899 nach Entwürfen der Architekten W.N. Kuritsyn und S.A. Danini und war als Denkmal an die Hochzeit von Kaiser Nikolaus II. und Kaiserin Alexandra Feodorovna gedacht. Nach dem Werk als Regimentskapelle der Kaiserlichen Garde diente die Kirche ab 1995 wieder für den orthodoxen Gottesdienst.
Die Kirche ist dem heiligen Julian von Tarsus gewidmet, wobei die Oberkapelle diesem Märtyrer und die Unterkapelle dem Propheten Elia gewidmet ist. Diese räumliche Aufteilung spiegelt traditionelle orthodoxe Praktiken wider, bei denen verschiedene heilige Figuren in unterschiedlichen Bereichen verehrt werden.
Das Gotteshaus liegt in Pushkin und lässt sich am besten zu Fuß erreichen, wobei die Zugänglichkeit je nach Jahreszeit unterschiedlich sein kann. Besucher sollten beachten, dass religiöse Zeremonien den Betrieb beeinflussen können und angemessene Kleidung erforderlich ist.
Das Gebäude diente ursprünglich dem Regiment der Kurassiere der Kaiserlichen Garde als Kapelle, bevor es zum religiösen Gottesdienst zurückkehrte. Diese militärische Vergangenheit prägt die Architektur und das innere Layout bis heute.
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