Ioannovsky Convent, Orthodoxes Kloster am Karpowka-Fluss, Sankt Petersburg, Russland.
Das Kloster Ioannovsky liegt am Flussufer der Karpowka und umfasst mehrere Gebäude mit hellen Fassaden und Kuppeln, die an die byzantinische Bautradition erinnern. Die Anlage enthält eine dreistöckige Kathedrale aus weißem Marmor, deren Außenwände mit Steinreliefs und feinen Schnitzereien verziert sind.
Der heilige Johannes von Kronstadt gründete das Kloster im Jahr 1900, kurz bevor sein Grab dort zur Pilgerstätte wurde. Nach der Schließung in den 1920er-Jahren kehrte die Anlage 1989 in den Besitz der orthodoxen Kirche zurück.
Das Kloster hält Gottesdienste in der Zwölf-Apostel-Kirche ab und pflegt russisch-orthodoxe Traditionen durch tägliche Gebetszyklen.
Der Haupteingang befindet sich am Karpowka-Flussufer, wo Besucher an mehreren Wochentagen Führungen buchen können. Wer vor Ort beten möchte, sollte bescheidene Kleidung tragen und die Gottesdienstzeiten beachten.
Die Kirche der Zwölf Apostel im unteren Stockwerk beherbergt das marmorne Grab des heiligen Johannes, das bis heute Pilger aus ganz Russland anzieht. Frühe Berichte erwähnen Besucher, die hier Heilung für körperliche Leiden suchten.
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