Aginer Dazan, Buddhistisches Kloster in Aginskoye, Russland.
Der Aginer Dazan ist ein buddhistischer Klosterkomplex in Amitchascha, 6 km südwestlich von Aginskoje. Sein erster steinerner Tsogchen-Dugan wurde 1811–1816 von russischen Maurern und Zimmerleuten errichtet, die zuvor am Aninski-Dazan gearbeitet hatten, wobei der Grundriss einer einschiffigen orthodoxen Kirche übernommen wurde. Das Foto zeigt vier weiße Stupas mit vergoldeten Spitzen auf einer Wiese, dahinter einen rot-weißen Tempel mit gestuftem goldenem Dach.
Gegründet 1811 in Bulaktui am linken Ufer der Aga, erhielt der Dazan seinen ersten steinernen Tsogtschen-Dugan von russischen Maurern und Zimmerleuten, die zuvor am Aninski-Dazan gearbeitet hatten und den Grundriss einer einschiffigen orthodoxen Kirche anpassten. 1816 von Rintschin-Lama aus dem Dyrestei-Dazan geweiht, übernahm er dessen Namen Dechen Lhundubling. 1875 bis 1886 entstand ein neuer steinerner Tsogtschen-Dugan, geweiht 1887; 1884 wurde eine medizinische Fakultät eröffnet. 1938 geschlossen, lehrt der Dazan seit 1993 wieder.
Der Dazan trägt den Namen Dechen Lhundubling, „Wohnsitz der spontanen Verwirklichung großer Glückseligkeit“, übernommen vom Dyreustuy-Dazan, dessen Abt Rinchin-Lama 1816 den ersten Tsogchen-Dugan weihte. Seine Schutzgottheiten sind Jamsaran und Lhamo. Seit 1993 bildet die Aginer Buddhistische Akademie auf dem Gelände Studenten aus, und das Kloster gehört zur Buddhistischen Traditionellen Sangha Russlands.
Der Dazan liegt im Dorf Amitchascha, etwa 6 km südwestlich des Zentrums von Aginskoje; die deutsche Quelle nennt sieben Kilometer. Der Zugang erfolgt über die Straße von Aginskoje aus, lokaler Transport sollte daher vorab organisiert werden. Die Anlage ist ein aktives Kloster und Sitz der 1993 gegründeten Aginer Buddhistischen Akademie; Besucher sollten sich entsprechend kleiden und verhalten.
Der erste steinerne Tsogchen-Dugan wurde von russischen Maurern und Zimmerleuten errichtet, die zuvor am Aninski-Dazan gearbeitet hatten; seine einschiffige Kuppelform wurde einem orthodoxen Kirchenbau angepasst. Der neue steinerne Tsogchen-Dugan wurde im Frühjahr 1879 begonnen und im Herbst 1887 von Yenzon-Lama ohne Feierlichkeiten geweiht.
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