Агуа, Klosterruinen im Bezirk Khostinsky, Russland
Agua ist eine Klosterruine im Khostinsky-Bezirk, die auf einem sanften Bergrücken zwischen dem Fluss Sochi und dem Bach Svanidze steht. Die Strukturen bestehen hauptsächlich aus Flusskieseln und zeigen die Reste eines rechteckigen Kirchenschiffs mit halbrunder Apsis und fundament aus zwei Stufen.
Die Ruine ist nicht älter als das 14. Jahrhundert: Mauerwerk, rechteckiger Saalplan und die spärlichen Funde des 14. bis 18. Jahrhunderts verbinden die Kirche mit den spätmittelalterlichen Pfarrkirchen Abchasiens, die für Gemeinden von 20 bis 50 Bauernhöfen errichtet wurden. Schatzsucher haben die Anlage mehrfach umgegraben und ihre Schichten gestört. 2020 stellte der Nationalpark Sotschi, dem das Gelände untersteht, neben den Ruinen eine Informationstafel auf.
Grundriss und Mauerwerk verbinden Agua mit den spätmittelalterlichen Kirchen Abchasiens, wo solche Pfarrkirchen 20 bis 50 Bauernhöfe versorgten und besonders im 14. Jahrhundert errichtet wurden. Der Name Agua gehört auch dem kleinen Bach unterhalb des Grats, einem linken Nebenfluss der Sochi.
Die Ruinen liegen auf einem flachen Rücken der Wasserscheide zwischen dem Sochi-Fluss und dem Svanidze, rund 17 km vom Meer entfernt; die Anfahrt erfolgt mit Auto oder Taxi, dann zu Fuß über unebenen Boden. Die Mauern aus Flussgeröll und Kalkmörtel sind instabil, und die Stätte wurde mehrfach von Schatzsuchern umgegraben. Der Nationalpark Sotschi stellte 2020 eine Informationstafel auf.
Lokale Geschichten sprechen von versteckten Schätzen in der Nähe der Ruinen, was zu vielen privaten Grabungen geführt hat. Trotzdem gibt es keine dokumentierten Fund-Bestätigungen aus diesen Aktivitäten.
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