Берёзовая Роща, Regionaler Kulturerbepark im Bezirk Khoroshyovsky, Moskau, Russland.
Beryozovaya Roshcha ist ein 42 Hektar großer Park im Moskauer Bezirk Khoroshyovsky, zwischen der Kuusinen-Straße und der Gasse Beryozovoy Roshchi. Die Pflanzungen werden von Eschen, Linden und Ahornen dominiert, nicht von Birken; auch mehrere jahrhundertealte Eichen und etwa zehn Nedzwetzki-Apfelbäume wachsen hier. Der Park wurde 2014–2015 nach Plänen des Büros LAARDY umgestaltet, mit Radwegen, Workout- und Tanzflächen sowie WLAN.
Der Park wurde Anfang der 1960er Jahre auf dem Gelände eines Infanterielagers auf dem Chodynka-Feld während des Wohnungsbaus im Viertel angelegt. In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre wurde er unter Leitung des Architekten B. W. Beloserski von Mosproekt-3 umgestaltet, wobei Militärbaracken und Zäune abgerissen und Alleen und Blumenbeete angelegt wurden. Ein Orkan am 21. Juni 1998 entwurzelte viele Bäume, die durch Birken und Linden ersetzt wurden.
Der Name „Berjosowaja Roschtscha“ (Birkenhain) war bei den Anwohnern vor der offiziellen Gründung des Parks gebräuchlich und erscheint in Veröffentlichungen Anfang der 1960er Jahre; er wurde in der 1980 erschienenen Enzyklopädie „Moskau“ festgehalten, obwohl Birken nicht vorherrschen, da Eschen, Linden und Ahorne am zahlreichsten sind. Bis Mitte der 2000er Jahre stand auf einem Rasen an der Kuusinen-Straße eine Holzbühne, auf der an Feiertagen Konzerte und kulturelle Veranstaltungen stattfanden.
Der Park liegt zwischen der Kuusinen-Straße und der Gasse Beryozovoy Roshchi, an seinem Nordwestrand grenzen der Peschanaya-Platz und die 3. Peschanaya-Straße an. Die nächsten Metrostationen sind Polezhaevskaya und Khoroshyovskaya sowie Zorge am MCC. Im Südteil stehen die Bezirkspoliklinik, ein Verwaltungsgebäude und die letzte erhaltene Kaserne, heute ein Wohnheim; im Nordteil gibt es ein privates Restaurant und einen Hundeauslaufplatz.
Der Hain ist nach Birken benannt, doch Eschen, Linden und Ahorne prägen die Pflanzungen; Birken wurden vor allem nach dem Orkan von 1998 gesetzt. Zu den Bäumen zählen jahrhundertealte Eichen und etwa zehn Nedzwetzki-Apfelbäume; hier leben Eichhörnchen, Eulen und Kolkraben.
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