Gasitel, Gedenkstätte in Wolgograd, Russland.
Die Gasitel ist ein 1903 vom Stapel gelaufenes Feuerlösch- und Rettungsboot, das seit dem 6. November 1977 in einem mit Granitplatten ausgekleideten Becken am Ufer der Wolga in der Aue des Flusses Zariza steht. Hinter dem Schiff, von der Wolga aus gesehen, erhebt sich eine 13 Meter hohe, mit Balzasitplatten verkleidete Stele, unten mit Anker und Kette, oben mit einem Stern. Das Boot bildet das Zentrum des Denkmals für die Wolgaschiffer.
Das Boot lief 1903 als Zarjow vom Stapel und erhielt 1926 den Namen Gasitel. Während der Schlacht von Stalingrad brachte es unter Beschuss Waffen, Lebensmittel und Verwundete über den Fluss; am 8. August 1942 bekämpfte es einen Brand am Bahnhof Sarepta, danach wurden rund 3.500 Einschläge im Rumpf gezählt. Mitte Oktober 1942 sank es, wurde nach dem Krieg gehoben und repariert und 1966 nahe dem linken Wolgaufer versenkt. 1974 hob eine Bergungsexpedition es erneut, und am 6. November 1977 wurde es in das Denkmal für die Wolgaschiffer eingefügt.
Der Name des Bootes, Gasitel, bedeutet auf Russisch „Löscher"; bis 1926 hieß es Zaryow. Das Denkmal steht in der Aue des Flusses Zariza am Wolgaufer, und seine Granitstele trägt zwei Inschriften: Die eine rühmt die Binnenschiffer und Feuerwehrleute des Wolgabeckens, Helden des Bürgerkriegs und Verteidiger des roten Zarizyn, die andere verspricht, dass das sowjetische Volk die Söhne der Wolga aus der Schlacht von Stalingrad nie vergessen wird.
Das Denkmal liegt in der Aue des Flusses Zariza am Ufer der Wolga: Das Boot steht in einem mit Granitplatten ausgekleideten Becken, und die 13 Meter hohe Stele erhebt sich dahinter, wenn man vom Fluss aus blickt. Nähert man sich von der Stadtseite, sieht man am Fuß der Stele einen Anker mit Kette und oben einen Stern. Die Anlage ist ein offenes Denkmal von regionaler Bedeutung; Besucher können das Boot umrunden und die beiden Inschriften auf der Stele lesen.
Das Boot selbst ist das Herzstück: die 1903 gebaute Gasitel, 1974 vom siebten Expeditionsdetachement des Ministeriums der Flussflotte der RSFSR aus der Wolga gehoben. Nach dem Bombenangriff auf den Bahnhof Sarepta am 8. August 1942 wurden rund 3500 Einschläge im Rumpf gezählt.
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