Stiftung Dinastija, russische Non-Profit-Organisation
Die Dynasty Foundation ist eine gemeinnützige Organisation in Moskau, die 2002 gegründet wurde, um Wissenschaft und Bildung in Russland zu unterstützen. Sie führte jährlich etwa fünfzehn offene Wettbewerbe durch und verteilte Zuschüsse an junge Wissenschaftler, Studenten und Lehrer in Fachgebieten wie Physik, Biologie und Mathematik.
Die Stiftung wurde 2002 von Dmitry Zimin gegründet, einem ehemaligen Leiter des Telekommunikationsunternehmens VimpelCom, der private Mittel für wissenschaftliche Forschung bereitstellen wollte. Nach 2013 verschärften sich die Gesetze gegen Organisationen mit ausländischer Finanzierung, was dazu führte, dass die Stiftung 2015 als Auslandsbehörde eingestuft und schließlich geschlossen wurde.
Die Stiftung war ein Symbol für unabhängige Wissenschaft und Bildung in Russland und zeigte, wie private Unterstützung Forschung fördern kann. Ihre Arbeit demonstrierte die Bedeutung von Philanthropie für die Entwicklung von Wissen und Chancengleichheit in der wissenschaftlichen Gemeinschaft.
Die Stiftung befand sich auf der Tverskaya-Yamskaya-Straße in der Nähe des Zentrums von Moskau und war daher leicht für Partner und Besucher erreichbar. Da die Organisation keine Besucher im klassischen Sinne empfing, war das Verständnis ihrer Arbeit hauptsächlich durch veröffentlichte Berichte und Wettbewerbe möglich, an denen Wissenschaftler und Studenten teilnehmen konnten.
In 2012 trat die Stiftung dem European Foundation Centre bei und war die einzige russische Organisation in diesem Netzwerk, was ihre Verbindung zu internationalen philanthropischen Gruppen und ihre Rolle als Brückenbauer zwischen Russland und Europa widerspiegelte. Dmitry Zimin, der Gründer, war der erste Russe, der 2013 die Andrew Carnegie Medal of Philanthropy erhielt, eine seltene Auszeichnung für seinen Beitrag zur Wissenschaft.
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