Russian Trade & Industry Bank building, Bankgebäude in der Bolschaja Morskaja Straße, Sankt Petersburg, Russland.
Das Gebäude der Russischen Handels- und Industriebank in der Bolshaya Morskaya 15 in Sankt Petersburg wurde 1912–1914 nach einem Entwurf von Marian Peretjatkowitsch errichtet. Die unteren Geschosse sind mit seltenem Nyschtadter Granit verkleidet, die Maskarons an den Schlusssteinen schufen die Bildhauer L. A. Ditrich und W. W. Koslow. Im vierten Obergeschoss verläuft eine steinerne Balustrade, und der geschnitzte Fries zeigt Männerprofile, Widderköpfe, Kartuschen und Rüstungen.
Bereits in den 1740er Jahren stand hier ein Haus, das bis 1788 der Familie von General P. W. Ismailow gehörte; 1793 kaufte es der Kaufmann Friedrich Amburger. 1910 schrieb die Russische Handels- und Industriebank einen Wettbewerb aus, den der 38-jährige Marian Peretjatkowitsch gewann; der Neubau entstand 1912–1914 und gehört zu seinen letzten Werken vor seinem Tod 1916.
Der geschnitzte Fries im vierten Obergeschoss zeigt Männerprofile, Widderköpfe, Kartuschen und Rüstungen, gefertigt nach Modellen der Bildhauer L. A. Ditrich und W. W. Koslow, die auch die Masken auf den Schlusssteinen über den Fenstern des zweiten Geschosses schufen. Die unteren Geschosse sind mit für Petersburg seltenem Nischtadter Granit verkleidet, teils spitzbossiert, teils im Rohbruch bearbeitet.
Die Eingangsfassade liegt an der Bolschaja Morskaja uliza 15, wenige Schritte vom Newski-Prospekt und nahe dem Palastplatz. Die unteren Geschosse sind mit Nyland-Granit verkleidet; achten Sie auf die Masken an den Schlusssteinen über den Fenstern des zweiten Stocks. Die Schalterhalle mit ihrer Kolonnade aus poliertem dunkelrosafarbenem Rapakiwi ist ein Arbeitsraum, der Zugang richtet sich nach den Öffnungszeiten der Bank.
Der Granit der unteren Geschosse ist Nischtadter Granit, der in Sankt Petersburg selten ist; die Blöcke sind mit Spitz- und Bossenbearbeitung versehen. Die Masken auf den Schlusssteinen über den Fenstern des zweiten Geschosses wurden von den Bildhauern L. A. Ditrich und W. W. Koslow modelliert und aus demselben Stein gehauen.
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