Karelsky Bridge, Steinbrücke in Sortavala, Russland.
Die Karelsky-Brücke ist eine Straßenbrücke über die Bucht Vakkolahti an der Karelskaja-Straße und verbindet die beiden durch die Bucht des Läppijärvi-Sees getrennten Teile von Sortavala. Ihre sechs Pfeiler bestehen aus zwölf Reihen grauer Granitblöcke vom Serdobol-Typ, die bei Nukuttalakhti auf der Insel Riekkalansaari gebrochen wurden. Die Brücke hat eine 7 Meter breite Fahrbahn und je 1,5 Meter breite Gehwege.
Die Brücke wurde 1931–1932 vom Kopenhagener Ingenieurbüro Christiani & Nielsen gebaut, finanziert durch den A.-Nissinen-Fonds unter dem Stadtrat Kalle Nissinen. Sie wurde während der Feierlichkeiten zum 300-jährigen Stadtjubiläum eröffnet und war damals die längste Brücke Finnlands. Im Juli 1941 verminten sowjetische Pioniere beim Rückzug die Brücke, doch nur der Nordteil wurde gesprengt; finnische Ingenieure stellten sie bis 1943 wieder her. Die abziehenden finnischen Truppen ließen sie 1944 unzerstört.
Die Brücke trägt den Namen der Karelskaja-Straße, deren Verlauf sie über die Bucht fortsetzt. Finnische Ingenieure bauten sie bis 1943 wieder auf, und beim Abzug der finnischen Truppen 1944 wurde sie nicht gesprengt, da sie bereits als Symbol der Stadt galt. Ihre Eröffnung 1932 fiel mit den Feierlichkeiten zum 300-jährigen Stadtjubiläum zusammen.
Die Brücke führt die Karelskaja-Straße über die Bucht Vakkolahti. Südlich liegt der Anleger für Boote nach Walaam, östlich der Busbahnhof. Während des Umbaus 2011–2012 verband ein provisorischer Damm entlang der Bahngleise beide Stadtteile.
Das Granit für den Bau stammte aus Steinbrüchen auf der nahen Insel Riekkalansaari, wo lokale Handwerker traditionelle Schneidetechniken einsetzten. Diese Material-Quelle machte die Brücke zu einem Beispiel regionaler Handwerkskunst und Selbstversorgung.
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