Kjurlevskiye Quarries, Stausee in Russland
Die Kjurlevskiye Quarries sind ein See im Leningrader Gebiet, der sich in ehemaligen Steinbrüchen gebildet hat, in denen einst Kalk- und Gajastein abgebaut wurde. Das Wasser ist sehr klar und hat eine türkisfarbene Tönung durch die hellen Mineralien am Grund, während die Ufer teils steil und felsig sind.
Das Gebiet wurde über Jahrzehnte zum Abbau von Kalk- und Gajastein genutzt, einem Material, das für die Zementproduktion bestimmt war und beim Bau von Sankt Petersburg verwendet wurde. Als der gewerbliche Abbau eingestellt wurde, füllten sich die Gruben mit Wasser und schufen die heutige Seenlandschaft.
Der See liegt dort, wo einst Kalkstein für die Zementherstellung abgebaut wurde, und hat sich in einen beliebten Badeort für Besucher aus Sankt Petersburg verwandelt. Das türkisfarbene Wasser und der helle Grund heben sich stark von der umgebenden Waldlandschaft ab und verleihen dem Ort ein ungewöhnliches Aussehen.
Der See ist mit dem Auto oder zu Fuß vom Bahnhof Elizavetino über unbefestigte Wege erreichbar. Da es vor Ort keine Einrichtungen gibt, sollte man Wasser, Essen und festes Schuhwerk mitbringen, da der Boden stellenweise felsig und uneben ist.
Der Fluss Oredezh entspringt direkt am Seeufer aus Quellen, die das Wasser des Sees kontinuierlich speisen und für seine außergewöhnliche Klarheit sorgen. Diese Quellen sind in der Region selten und der Fluss, der hier seinen Anfang nimmt, fließt über eine beträchtliche Strecke durch das Leningrader Gebiet.
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