Literature Cemetery, Voronezh, Gedenkfriedhof in Woronesh, Russland
Die Literarische Nekropole in Woronesch ist ein kleines gepflastertes und geschottertes Areal an der Ecke der Straßen 20-letija Oktjabrja und Moissejewa. An ihrem hinteren Rand stehen drei hohe Steinpfeiler, ein weißer mit gestuftem Aufsatz und zwei schwarze, die eine Urne und ein Kreuz tragen, davor liegen vier niedrige, flach gedeckte Grabsteine. Sie birgt die Gräber der Dichter Alexei Kolzow und Iwan Nikitin sowie der Schriftstellerin Jelisaweta Milizyna.
Die Anlage war Teil des alten Mitrofanowskoje-Friedhofs (Nowostrojastschijessja), der in den 1970er Jahren abgetragen und durch das Woronescher Zirkusgebäude ersetzt wurde. Zuerst entstand Kolzows Grab; sein schwarzer Stein ist der zweite Grabstein, 25 Jahre nach seinem Tod 1842 aufgestellt. Nikitins Denkmal aus weißem Carrara-Marmor, gefertigt in der Werkstatt der Brüder Botta in Sankt Petersburg nach einem Entwurf des Architekten M. F. Peterson, wurde 1863 mit Spenden der Bevölkerung errichtet. Eine Restaurierung, die erste seit 1972, wurde am 15. Oktober 2009 eröffnet.
Die Anlage bewahrt die Gräber des Dichters Alexei Kolzow, seiner Eltern und seiner Schwester Anissja Semjonowa, des Dichters Iwan Nikitin und der Schriftstellerin Jelisaweta Milizyna. Nikitins Denkmal aus weißem Carrara-Marmor, 1863 in der Werkstatt der Brüder Botta geschaffen, zeigt sein Relief, umschlungen von einer sich in den Schwanz beißenden Schlange, und die Widmung „Nikitin – Verehrer seines Talents und Freunde“.
Die Anlage liegt an der Ecke der Straßen 20-letiya Oktyabrya und Moiseeva, wenige Schritte vom Zirkusgebäude entfernt, das den alten Mitrofanowskoje-Friedhof ersetzte. Es ist eine kleine gepflasterte und geschotterte Fläche, für die wenige Minuten genügen; die Grabmale stehen dicht in Reihen, das weiße Marmordenkmal Nikitins und der schwarze Stein Kolzows einander gegenüber.
Der schwarze Stein auf Alexei Kolzows Grab ist das zweite dort errichtete Denkmal, aufgestellt 25 Jahre nach seinem Tod; die Inschrift nennt den 19. Oktober 1842, doch der Dichter starb am 29. Oktober. Das Marmordenkmal für Iwan Nikitin, gefertigt in der Werkstatt der Brüder Botta in Sankt Petersburg nach einem Entwurf des Architekten M. F. Peterson, zeigt sein Relief umschlossen von einer Schlange, die sich in den Schwanz beißt, ein Zeichen der Unendlichkeit.
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