Moscow State Museum of Sergey Yesenin, Literarisches biografisches Museum im Bezirk Samoskworetschje, Moskau, Russland.
Das Sergej-Jesenin-Staatsmuseum Moskau nutzt ein zweistöckiges Holzhaus in der Bolschoi-Strotschenowski-Gasse 24, das 1891 nach Plänen des Architekten M. Medwedew als Kaufmannsherberge errichtet wurde. Der Dichter wohnte und war hier von 1911 bis 1918 gemeldet. Der Brand von 1992 zerstörte den Holzbau; bis Ende 1994 entstand eine exakte Kopie. Die 70 m² große Ausstellung im Erdgeschoss umfasst zwei Säle mit Bildschirmen, die Wochenschauen zu seinem Leben zeigen.
Das Haus in der Bolschoi Strotschenowski-Gasse 24 wurde 1891 nach Plänen des Architekten M. Medwedew als Kaufmannswohnheim errichtet; Jesenin lebte von 1911 bis 1918 in der Dreizimmerwohnung Nr. 6 seines Vaters. Ein Brand zerstörte 1992 den Holzbau, den Moskauer Behörden bis Ende 1994 als exakte Kopie wiederaufbauten. Das Museum eröffnete 1995 zum 100. Geburtstag des Dichters und erhielt am 30. April 1996 den Staatsstatus, der als offizieller Gründungstag gilt.
Das Museum trägt den Namen Sergej Jessenins und zeigt eine Nachbildung seines Zimmers mit einer Ikone der Gottesmutter von Kasan, die seine Nichte Swetlana schenkte, sowie eine Uhr des Kaufmanns N. W. Krylow. Im zweiten Saal finden Konzerte und Dichtertreffen statt, und die Bücherschränke enthalten die Bibliothek des Dichters mit Werken von Derschawin, Nadson, Belinski und Nikitin. Im Vestibül ist ein Teil eines Zauns aus Konstantinowo, dem Heimatdorf des Dichters, ausgestellt.
Das Gedenkhaus in der Bolschoi-Strotschenowski-Gasse 24, Gebäude 2, beherbergt die Hauptausstellung im Erdgeschoss: zwei Säle von 70 m² mit Bildschirmen, die Wochenschauen über das Leben des Dichters zeigen. Das Jessenin-Zentrum, eine separate Zweigstelle im Flügel der Tschernyschewski-Gasse 4, Gebäude 2, bietet Ausstellungen und Konzerte; die beiden Orte sind nicht verbunden, planen Sie getrennte Besuche.
Das Haus wurde 1891 nach Plänen des Architekten M. Medwedew als Kaufmannsherberge für Angestellte und Handwerker errichtet; Jesenins Vater mietete drei Zimmer der Wohnung Nr. 6 im Erdgeschoss. Von den Sachen des Dichters sind nur eine Ikone der Kasaner Gottesmutter, ein Geschenk seiner Nichte Swetlana, und eine Uhr des Kaufmanns N. W. Krylow erhalten.
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