Moskauer Münze, Münzprägeanstalt in Moskau
Die Moskauer Münzprägestätte ist ein Produktionsgebäude in der Innenstadt, wo Münzen, Medaillen und Auszeichnungen hergestellt werden. Das moderne Gebäude mit konstruktivistischem Stil verfügt über große Werkstätten und Prägemaschinen, die kontinuierlich Umlaufmünzen und Sammlerstücke aus Edelmetallen anfertigen.
Das Gebäude wurde 1974 errichtet und 1987 fertiggestellt, obwohl die Münzprägung in Moskau bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht, als Großfürstin Elena Glinskaya die erste gesamtrussische Münze schuf. Während des Zweiten Weltkriegs wurde 1942 eine Prägestätte gegründet, um Medaillen und Orden für militärische Auszeichnungen herzustellen.
Der Moskauer Münzprägestätte trägt den Namen nach ihrer Funktion und spiegelt die lange Tradition der Geldherstellung in Russland wider. Die Arbeit hier wird von handwerklicher Sorgfalt geprägt, die Generationen von Prägearbeitern weitergegeben haben und die bis heute in jedem hergestellten Stück sichtbar ist.
Der Zugang ins Innere der Produktionsstätte ist nicht öffentlich möglich, aber ein Souvenirladen vor Ort bietet Sammlermonzen, Medaillen und Erinnerungsgegenstände zum Kaufen an. Die Anlage befindet sich in der Nähe der U-Bahn-Station Tulskaya und ist mit Bus und öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen.
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 schuf die Münzstätte eine neue Medaille namens Medaille zur Verteidigung der Freiheit, ein Symbol für Russlands Übergang in eine neue Ära. Im Jahr 1996 produzierte sie eine einkilo Goldmünze, ein Meisterstück der Münzprägung, das Russland international präsentieren konnte.
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