Serebryano-Vinogradny pond, Stausee in Russland
Der Serebryano-Vinogradny-Teich ist ein kleines Gewässer im Moskauer Stadtteil Ismailowo, das von einem Park mit alten Laub- und Lindenbäumen umgeben ist. Befestigte Wege führen rund um das Ufer und sind mit Bänken ausgestattet, von denen aus man das Wasser und die Wasservögel beobachten kann.
Der Teich wurde 1667 im Rahmen des Landsitzes von Zar Alexei Michailowitsch angelegt und diente ursprünglich als Wasserreservoir für die umliegenden Gärten. Im Laufe der Zeit verlor er seine wirtschaftliche Funktion und wurde zu einem Erholungsort für die Bevölkerung des Stadtteils.
Der Name des Teiches verbindet zwei Elemente: den nahegelegenen Fluss Serebryanka und einen ehemaligen Obstgarten, in dem Weintrauben und andere Früchte angebaut wurden. Heute kommen Familien und ältere Anwohner hierher, um auf Bänken unter alten Bäumen zu sitzen oder am Ufer entlangzuspazieren.
Der Teich liegt im Izmailowo-Park, der gut mit der Metro erreichbar ist, und die Uferpromenade ist das ganze Jahr über begehbar. Im Winter kann die Eisfläche zum Eislaufen genutzt werden, während in den wärmeren Monaten die Wege besonders angenehm zu begehen sind.
Es war hier, an diesem Teich, dass der junge Peter I. sein erstes Bootsmanöver unternahm, ein Moment, den er später als den Anfang seiner Faszination für die Seefahrt bezeichnete. Dieser Ausflug auf dem kleinen Gewässer legte den Grundstein für den Aufbau der russischen Flotte.
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