Kholky Monastery, Orthodoxes Kloster im Bezirk Chernyansky, Russland.
Das Dreifaltigkeitskloster Cholki liegt am Fluss Oskol beim Dorf Cholki in der Oblast Belgorod. Seine Höhlen sind in einen Kreidehügel des früheren Höhenzugs Schestowyje Gory gehauen; ob Mönche sie anlegten, ist ungeklärt, doch gelten sie als künstlich. Über Tage steht eine Kirche mit blass rosafarbenen Wänden, goldener Kuppel und rotbraunem Satteldach, umgeben von weißen Grabkreuzen zwischen Bäumen.
Das Kloster wird erstmals 1620 als oberirdisches Kloster mit hölzerner Kirche erwähnt, die später neu errichtet und der Verklärung geweiht wurde; erster Vorsteher war der Mönch Gelasios. 1653 verlieh Zar Alexei Michailowitsch dem Abt Efrem eine Urkunde für eine Mühle am Fluss Cholok. 1764 hob das Säkularisierungsmanifest das Höhlenkloster auf, Gottesdienste fanden weiter in der erhaltenen Pokrowski-Kirche statt. Der Heilige Synod eröffnete es am 28. Dezember 1999 wieder.
Der Beiname Zarjow des Klosters stammt von der Festungsstadt Zarew-Aleksejew, die 1655 in Nowy Oskol umbenannt wurde. Hauptheiligtum ist eine Kasaner Ikone der Gottesmutter, die am Grund eines Brunnens bei Cholki gefunden wurde und in der Kirche der Don-Ikone aufbewahrt wird. Der Mönch Iakov Timofejew veröffentlichte 1890–1899 Artikel zur Klostergeschichte im Diözesanblatt von Kursk.
Die Höhlen liegen auf einer Kreideterrasse am rechten Ufer des Oskol, an der Mündung des Cholok, beim Dorf Cholki, 10 km südwestlich von Tschernjanka. Die unterirdische Kirche wurde am 14. Oktober, dem Fest des Schutzmantels, wieder für Besucher geöffnet, und 1995 wurden dort die Gottesdienste wieder aufgenommen. Die Gänge sind eng und uneben; bringen Sie eine Lampe mit.
Die Höhlen sind in einen Kreidehügel eines kleinen Höhenzugs gehauen, der einst Schestowyje-Berge hieß. Ihre Entstehung ist umstritten: Unbekannt ist, ob Mönche sie gruben oder sie schon früher bestanden, doch gelten sie als künstlich. Der Umgang um den Altar ist wie der unter dem Synthronon der Nikolausbasilika von Myra in Lykien gebaut.
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