Grube Ytterby, Historische Mine in Resarö, Schweden.
Die Ytterby-Grube liegt in der Gemeinde Vaxholm und wurde in einem Pegmatit-Gang angelegt, der Quarz und Feldspat enthält. Der Gang verläuft von Nordnordost nach Südsüdwest und fällt mit etwa 60 Grad nach Westen ein.
Der Abbau begann im 17. Jahrhundert mit der Gewinnung von Quarz für die Glasherstellung. Später wechselte der Betrieb zur Feldspatförderung für die Porzellanindustrie, bis die Grube 1933 geschlossen wurde.
Dieser Ort spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Chemie, da Forscher hier Materialien entdeckten, aus denen später mehrere Elemente isoliert wurden. Der Name des Ortes wurde für vier dieser Elemente übernommen und zeigt die Bedeutung der Fundstelle für die Wissenschaft.
Führungen finden jeden Sonntag von Mai bis August statt und treffen sich am Ytterbyvägen 65. Der Zugang erfolgt über einen Fußweg, der zur Grube führt, wo Besucher das offene Abbaugebiet erkunden können.
Die Grube lieferte über fast zwei Jahrhunderte Feldspat für die Porzellanproduktion in Europa. Heute ist das Gelände ein Naturdenkmal, das zeigt, wie Geologie und Wissenschaftsgeschichte miteinander verbunden sind.
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