Kopparbergslagen, Historisches Kupferbergwerk in Falun, Schweden
Falun Mine ist eine historische Kupfermine in Falun, Schweden, und ein UNESCO-Weltkulturerbe mit einem unterirdischen Netzwerk, das sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt. Die Anlage besteht aus sichtbaren Schächten, Kammern und einer großen Kraterlandschaft an der Oberfläche, wo Besucher die Auswirkungen von Hunderten Jahren Bergbau erkennen können.
Die Kupfermine begann ihre intensive Produktion im 17. Jahrhundert und wurde zum wichtigsten Industriebetrieb Schwedens mit großem Einfluss auf Europas Rohstoffversorgung. Ein dramatisches Ereignis im Jahr 1687 führte zum Einsturz großer Teile der Mine, was den heutigen markanten Krater schuf, der das Gelände prägt.
Die Rotfarbe von Falun, auch Faluner Rot genannt, entstand als Nebenprodukt der Kupfergewinnung und wurde später zum Erkennungszeichen schwedischer Holzhäuser in der ganzen Region. Heute sieht man diese charakteristische Färbung an Gebäuden im Ort und in der umliegenden Landschaft als stilles Zeugnis dieser Verbindung.
Besucher können geführte Touren in den Untergrund machen, wobei sie eine beachtliche Anzahl von Treppen hinuntersteigen und mit konstant kühlen Bedingungen rechnen müssen. Die beste Vorbereitung ist angemessene Kleidung für kühlere Temperaturen, da der Ort das ganze Jahr über kühl bleibt.
Der große Krater entstand durch einen massiven Einsturz am Johannistag 1687, wobei überraschenderweise niemand ums Leben kam, obwohl der Vorfall von enormem Ausmaß war. Dieser sichtbare Fehler in der Landschaft ist heute eines der beeindruckendsten Zeichen der Bergbaugeschichte an der Oberfläche.
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