Stockholm Concert Hall, Konzerthaus am Hötorget, Schweden
Die Stockholmer Konzerthalle ist ein blaues Gebäude an der Ecke Kungsgatan und Sveavägen, östlich des Hötorget. Sie wurde von Ivar Tengbom im klassizistischen Stil der 1920er Jahre entworfen und enthält einen großen Saal sowie den kleineren Grünewald-Saal, dessen Wände und Decke Isaac Grünewald bemalte. Draußen steht Carl Milles' Bronzebrunnen Orfeus-brunnen von 1936.
Der Bau entstand 1924 bis 1926 nach dem Entwurf von Ivar Tengbom, der 1920/21 aus einem Wettbewerb hervorging, bei dem sein Beitrag „Det röda hjärtat“ den ersten Preis mit Erik Lallerstedts Entwurf teilte. Finanziert wurde er durch private Spenden, darunter 400.000 Kronen aus dem Vermächtnis von Rosa Nachmanson, 700.000 Kronen von Bankiers um Knut Wallenberg sowie Mittel der Staatslotterie. Eröffnet wurde das Haus am 7. April 1926.
Seit 1926 werden hier am 10. Dezember die Nobelpreise für Medizin, Physik, Chemie und Literatur verliehen, und seit 2004 findet die Zeremonie des Polar Music Prize in dem Haus statt. Auch der Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis und der August-Preis werden hier übergeben. Die Königliche Philharmonie Stockholm ist das Residenzorchester.
Das Gebäude ist mit Aufzügen ausgestattet und bietet überall in den Veranstaltungsbereichen spezielle Plätze für Rollstuhlfahrer. Besucher sollten sich vorher informieren, welcher Saal für das jeweilige Programm genutzt wird, da die Größen unterschiedlich sind.
Der kleinere Saal, heute Grünewald-Halle genannt, hat von Isaac Grünewald bemalte Wände und Decken. Das Gebäude wurde nach einem Wettbewerb von 1920 von Ivar Tengbom entworfen und am 7. April 1926 eingeweiht. Draußen steht Carl Milles' Bronzebrunnen Orfeus-brunnen von 1936.
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