Hästhuvudet 13, Geschäftsgebäude an der Kreuzung Sveavägen und Kungsgatan, Stockholm, Schweden
Das Eckgebäude an der Kreuzung von Sveavägen und Kungsgatan zeigt eine markante konkave Form mit sechs Geschossen und braunbeigen Fassaden, die durch Pilaster strukturiert werden. Die Konstruktion nutzt den Eckplatz mit einer charakteristischen Wölbung, die den Straßenverlauf optimal ausnutzt.
Das Gebäude entstand 1919 nach Entwürfen der Architekten Sven Wallander und Hjalmar Westerlund. Eine umfassende Umgestaltung folgte 1954, als die U-Bahn-Station Kungsgatan gebaut wurde.
Von 1919 bis 1935 betrieb Feiths konditori im Erdgeschoss ein Musikcafé, das den Standort zu einem bedeutenden sozialen Treffpunkt machte.
Das Gebäude ist leicht vom Straßenniveau aus zu sehen und befindet sich an einem belebten Straßenkreuzungspunkt im Zentrum Stockholms. Die Ecklage und die öffentliche Zugänglichkeit des Erdgeschosses ermöglichen eine unkomplizierte Besichtigung von außen.
Ursprünglich zierte vier hohe Granitstelen die gewölbte Eckfassade bis 1935, als die Renovierungsarbeiten sie durch zwei kleinere Pilaster ersetzten. Diese Veränderung steht sichtbar für die Anpassungen, die der Straßenraum im 20. Jahrhundert erlebte.
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