Stockholm Concert Hall, Konzerthaus am Hötorget, Schweden
Die Stockholmer Konzerthalle ist ein Veranstaltungsgebäude am Hötorget und verfügt über einen Hauptsaal mit etwa 1.770 Plätzen sowie zwei kleinere Räume mit 460 und 140 Plätzen. Das Haus bietet verschiedene Flächen für Konzerte und Veranstaltungen unterschiedlicher Größe an einem zentralen Standort.
Das Gebäude wurde zwischen 1923 und 1926 errichtet, nachdem Architekt Ivar Tengbom einen Wettbewerb gewonnen hatte. Die Finanzierung kam durch Spenden und eine öffentliche Lotterie zustande, die zeigt, wie wichtig das Projekt der Stadt war.
Das Haus ist eng mit der königlich-schwedischen Philharmonie verknüpft, die hier regelmäßig auftritt und dem Ort seine musikalische Identität gibt. Jedes Jahr im Dezember findet hier auch die Nobelpreisverleihung statt, ein Ereignis, das diesen Saal weltberühmt gemacht hat.
Das Gebäude ist mit Aufzügen ausgestattet und bietet überall in den Veranstaltungsbereichen spezielle Plätze für Rollstuhlfahrer. Besucher sollten sich vorher informieren, welcher Saal für das jeweilige Programm genutzt wird, da die Größen unterschiedlich sind.
Die Grünewald-Halle schmücken Wand- und Deckenmalereien des Künstlers Isaac Grünewald aus dem Jahr 1926, sein erstes großes Auftragswerk. Diese beeindruckenden Kunstwerke sind Teil der ursprünglichen Innenausstattung und prägen das Aussehen des Saals bis heute.
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