Hälsingehof, Dekorierte Bauernhöfe in Hälsingland, Schweden.
Die Decorated Farmhouses of Hälsingland sind sieben erhaltene Bauernhöfe, die große zweistöckige Holzstrukturen mit bemalten Türrahmen, verzierten Fensterrahmen und dekorierten Innenwänden zeigen. Die einzelnen Gebäude weisen unterschiedliche regionale Baustile auf und verdeutlichen die handwerklichen Fähigkeiten ihrer Erbauer.
Diese Holzbauernhöfe entstanden im neunzehnten Jahrhundert, als wohlhabende Bauern durch Flachsanbau und Holzhandel zu Reichtum kamen. Im Jahr 2012 erhielten sie den Status eines UNESCO-Weltkulturerbes, was ihre architektonische und kulturelle Bedeutung anerkannte.
Die Bauern zeigten ihren sozialen Stand durch Raumdekoration, die religiöse Motive, Blumenmuster und künstlerische Einflüsse aus Barock und Rokoko miteinander verband. Besucher können heute noch sehen, wie diese kunstvolle Innengestaltung den Wohlstand und die Bildung der Familien widerspiegelte.
Vier Bauernhöfe sind regelmäßig für Besucher geöffnet: Bommars, Erik-Anders, Gästgivars und Pallars, von denen jeder unterschiedliche Aspekte der regionalen Handwerkstradition zeigt. Es ist ratsam, vor einem Besuch nachzufragen, da die Öffnungszeiten und Zugänglichkeit je nach Jahreszeit variieren können.
Die Gebäude verfügen über bis zu fünfzehn Räume, die speziell für Feiern und gesellschaftliche Anlässe verziert wurden, während die Außenseiten in schlichtem Rot gestrichen sind. Dieser Kontrast zwischen prunkvoller Innenausstattung und schlichtem Außenerscheinungsbild verdeutlicht, wie die Bauern ihre Ressourcen bewusst einsetzten.
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