Hälsingland, Historische Provinz in Mittelschweden
Hälsingland ist eine historische Provinz in Mittelschweden mit ausgedehnten Wäldern und mehreren Flusstälern, die sich durch das hügelige Gelände schlängeln. Die Landschaft reicht von der Ostseeküste im Osten bis zu den Bergregionen im Westen und umfasst zahlreiche Seen und bewaldete Höhenzüge.
Die früheste schriftliche Erwähnung findet sich in einem altenglischen Gedicht aus dem 9. Jahrhundert, das die lokalen Bewohner als Hælsings bezeichnet. Die Gegend entwickelte sich über die Jahrhunderte durch Forstwirtschaft und Eisenverarbeitung und wurde später Teil der Provinzen Gävleborg und Jämtland.
Die Zimmer in den alten Bauernhäusern zeigen handgemalte Muster an Wänden und Decken, oft mit Blumenmotiven und biblischen Szenen, die Besucher während geführter Touren besichtigen können. Diese bemalten Stuben dienten früher als Festräume für Hochzeiten und andere Anlässe und blieben im Alltag meist geschlossen.
Die meisten Besucherziele liegen über das Gebiet verteilt und erfordern ein Auto, um zwischen den Städten und den ländlichen Sehenswürdigkeiten zu wechseln. Die Sommermonate bieten die besten Bedingungen für Wanderungen und Besichtigungen, während der Winter ideal für Langlauf und Winteraktivitäten ist.
Die beiden Dellen-Seen entstanden vor etwa 90 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag und bilden heute ein zusammenhängendes Gewässersystem inmitten der bewaldeten Hügel. Dieses geologische Merkmal zieht Wanderer und Naturfreunde an, die die kreisförmigen Uferlandschaften und das klare Wasser erkunden möchten.
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