S:t Olofsholm, Naturschutzgebiet in Hellvi, Schweden
S:t Olofsholm ist ein Naturschutzgebiet an der Ostküste Gotlands mit Kalksteinfelsen, die Rauks genannt werden. Etwa 15 dieser Felstürme ragen aus der Landschaft auf und einige erreichen beachtliche Höhen.
Der Ort ist mit König Olof Haraldson von Norwegen verbunden, der um 1029 hier ankam und die Christianisierung Gotlands beeinflusste. Im frühen 1600er Jahrhundert wurde am selben Ort eine der ersten Kalkbrennereien Gotlands errichtet, die die wirtschaftliche Entwicklung der Region prägte.
Die Kapellenruine stammt aus dem Mittelalter und war dem heiligen Olof gewidmet. Heute sind die drei erhaltenen Wände Teil der Landschaft und erinnern an die religiöse Geschichte des Ortes.
Das Schutzgebiet lässt sich zu Fuß erkunden und bietet Parkplätze für Besucher in der Nähe des Eingangsbereichs. Die Wege sind einfach zu begehen und führen durch die felsige Küstenlandschaft mit guter Sicht auf die Kalksteinfelsen.
Das Gebiet war ein wichtiger Produktionsort für Kalk, das die mittelalterliche Wirtschaft Schwedens antrieb. Die Verbindung zwischen religiöser Geschichte und industriellem Handwerk macht den Ort zu einer Überraschung für Besucher, die nur Naturlandschaft erwarten.
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