Kristineberg Palace, Palast aus dem 18. Jahrhundert in Kungsholmen, Stockholm, Schweden
Kristineberg Palace ist ein Schulgebäude im Stockholmer Stadtteil Kungsholmen, das im 18. Jahrhundert als privates Herrenhaus errichtet wurde. Es ist ein symmetrischer zweigeschossiger Bau mit großen Fenstern, einer klassischen Fassade und einem Garten auf dem Grundstück.
Das Gebäude wurde Mitte des 18. Jahrhunderts für einen wohlhabenden Kaufmann errichtet und wechselte im Laufe des 19. Jahrhunderts mehrfach den Besitzer. In den 1920er Jahren wurde es schließlich in eine Schule umgewandelt, als der Stadtteil Kungsholmen dichter besiedelt wurde.
Kristineberg ist einer der wenigen Orte in Stockholm, an dem ein Gebäude aus dem 18. Jahrhundert täglich von Kindern genutzt wird. Wer am Gebäude vorbeigeht, sieht eine Fassade aus einer anderen Zeit, während dahinter ein ganz normaler Schulalltag stattfindet.
Da das Gebäude eine aktive Grundschule ist, sind Teile des Geländes für Außenstehende nicht zugänglich. Die Fassade und der Außenbereich sind jedoch von der Straße aus gut zu sehen und lassen sich ohne Weiteres besichtigen.
Obwohl das Gebäude von außen wie ein Adelspalast wirkt, wurde es nie von schwedischem Adel bewohnt, sondern von einem Kaufmann errichtet. Der Name Palast ist daher eher eine Bezeichnung für den repräsentativen Baustil als ein Hinweis auf seine frühere Bewohnerschaft.
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