Gamla Stadshagen, Arbeiterwohnviertel im westlichen Kungsholmen, Stockholm, Schweden
Gamla Stadshagen war ein Arbeiterwohnviertel in Westkungsholmen mit 23 zweistöckigen roten Holzhäusern mit weißen Details, die sich dem hügeligen Gelände anpassten. Die insgesamt 350 Wohneinheiten boten wenig Platz, waren aber mit modernen Annehmlichkeiten wie Holzöfen, Gaskochern und Strom ausgestattet.
Das Viertel entstand 1917 als Notunterkunft während des Ersten Weltkriegs, um Familien zu helfen, die unter schwerer Wohnungsnot in Stockholm litten. Es blieb bis 1965 bestehen, als es für ein Krankenhaus und kommerzielle Entwicklung abgerissen wurde.
Der Ort trug den Namen Stadshagen, was Stadtwiese bedeutet, und war ein Treffpunkt für Menschen aus bescheidenen Verhältnissen, die hier ein Gemeinschaftsleben führten. Die enge Nachbarschaft förderte enge Bindungen zwischen den Bewohnern, die ihre beschränkten Wohnräume für Feste und Feierlichkeiten nutzten.
Das Gebiet liegt in einem hügeligen Bereich von Kungsholmen und kann bei feuchtem Wetter rutschig sein, daher sollten feste Schuhe getragen werden. Besuchern wird empfohlen, den Ort von oben zu erkunden, um die ursprüngliche Anordnung der Häuser und die Steigung des Geländes besser zu verstehen.
Der Hang des Stadshagsberget war lange Zeit bekannt für zwei Skisprungschanzen, auf denen Wettkämpfe ausgetragen wurden und die bis 1965 in Betrieb blieben. Diese sportliche Nutzung machte den Ort zu einem Anziehungspunkt über die Wohngemeinschaft hinaus.
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