Storkyrkobrinken, Fußgängerzone in Gamla Stan, Schweden
Storkyrkobrinken ist eine Fußgängerzone in Gamla Stan, die vom Hochvakststerrassen-Platz bei dem Königlichen Palast bis zu Myntgatan und Riddarhustorget führt. Die Straße verbindet mehrere Nebenstraßen miteinander und ist frei von Autoverkehr, wodurch Fußgänger sicher gehen können.
Im Jahr 1422 diente die Straße als Tor namens Sancte Nicolauese Port, wo Kaufleute vor ihren Schiffsreisen eine Statue des Heiligen Nikolaus verehrten. Die heutige Bezeichnung Storkyrkobrinken wurde erst 1771 offiziell festgelegt, nachdem die Straße im 17. Jahrhundert kurzzeitig andere Namen trug.
Der Name der Straße bezieht sich auf die benachbarte Storkyrkan-Kathedrale und zeigt, wie religiöse Orte die Entwicklung der Altstadt geprägt haben. Heute spüren Besucher diesen Zusammenhang, wenn sie die Straße hinabgehen und die Kathedrale zwischen den alten Gebäuden aufragen sehen.
Die Straße ist vollständig für Fußgänger zugänglich, ohne dass Sie sich um fahrende Fahrzeuge sorgen müssen oder aus dem Weg gehen müssen. Der Untergrund kann besonders in den Wintermonaten rutschig sein, daher sollte man mit angemessenem Schuhwerk gehen.
Während der Schwedenzeit im Jahr 1637 trug die Straße vorübergehend den Namen Slottsgatan, bevor sie ihre heutige Bezeichnung erhielt. Dieser Namenswechsel spiegelt die politischen und administrativen Veränderungen wider, die die Stadt während dieser Periode durchlief.
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