Brantingtorget, Fußgängerzone in Gamla stan, Stockholm, Schweden.
Brantingtorget ist ein Fußgängerbereich im Altstadtkern Stockholms mit einer zentralen Bronzeskulptur namens Morgon, die verschiedene Straßenzuge durch das Komplex des Kanzleihauses verbindet. Mehrere mittelalterliche Gassen wie Klockgjutargrand, Kolmätargrand und Stenbastugrand laufen hier zusammen und bilden ein verworrenes Netzwerk von Wegen.
Der Platz entstand zwischen 1945 und 1950 nach Plänen des Architekten Artur von Schmalensee als Nachkriegsprojekt. Dabei wurden vorhandene mittelalterliche Gänge wie Klockgjutargrand und Stenbastugrand erhalten und in die neue Gestaltung integriert.
Der Platz ist nach Hjalmar Branting benannt, dem ersten demokratisch gewählten Ministerpräsidenten Schwedens. Besucher können die Verbindung zu dieser politischen Geschichte in der Benennung des Ortes nachvollziehen.
Der Bereich ist leicht zu Fuss erreichbar und dient als Verbindung zwischen verschiedenen Teilen der Altstadt. Die enge Gesamtgestaltung mit verschiedenen Ebenen erfordert aufmerksames Gehen, besonders bei unebenen Flachen.
Die Bronzeskulptur Morgon war ursprunglich ein Entwurf des bekannten Bildhauers, der auch andere Werke in Stockholm schuf. Diese Skulptur hat sich zu einem ruhigen Treffpunkt entwickelt, den viele Besucher ubersehen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.