Bondesches Palais, Barockpalast in Gamla stan, Stockholm, Schweden
Der Bonde-Palast ist ein Barockpalast in Gamla Stan, der Stockholmer Altstadt, mit einem H-förmigen Grundriss und zwei südlichen sowie nördlichen Flügeln. Das Gebäude befindet sich am Riddarhustorget 8, zwischen dem Riddarhuset und dem Kanzleihaus.
Der Palast wurde zwischen 1662 und 1673 als Residenz des Reichsschatzmeisters Gustaf Bonde erbaut. Ab 1730 wurde er zum Stockholmer Gerichtsgebäude umgebaut, nachdem ein Brand im Jahr 1710 das ursprüngliche Dach zerstört hatte.
Die Fassade des Palastes zeigt Pilaster im ionischen Stil, Festons und Porträts römischer Kaiser, die damals den Reichtum und den Geschmack der Stockholmer Oberschicht widerspiegelten. Heute kann man diese Details beim Schlendern über den Riddarhustorget direkt betrachten.
Der Palast liegt im Herzen von Gamla Stan und ist von den meisten Sehenswürdigkeiten der Altstadt gut zu Fuß erreichbar. Da das Gebäude als aktives Gericht genutzt wird, ist nur das Äußere frei zugänglich.
Die nördlichen Ecktürme des Palastes stammen noch aus dem ursprünglichen Bau des 17. Jahrhunderts und blieben trotz des Brands von 1710 erhalten, der das Dach zerstörte. Sie sind heute eines der wenigen sichtbaren Überreste der ursprünglichen Bausubstanz.
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