Kungliga borgen, Königlicher Pavillon auf dem Ladugårdsgärdet, Stockholm, Schweden
Kungliga borgen ist ein vorgefertigtes, transportables Gebäude auf einem Hügel am Ladugårdsgärdet in Stockholm, entworfen von Fredrik Blom und 1818–22 für Karl XIV Johan errichtet. Es hat ein Flachdach und charakteristische Empire-Details und wurde aus in Stockholm gefertigten Modulen zusammengesetzt. Nach einem Brand 1977 steht heute eine Nachbildung von 1982 am Ort.
Karl XIV Johan ließ Borgen zwischen 1818 und 1822 auf einem Hügel westlich des Drottningberget nach Plänen von Fredrik Blom als Rastplatz des Königs während der Militärübungen auf dem Ladugårdsgärdet errichten. 1977 brannte das Gebäude vollständig nieder; die zuvor zur Restaurierung ausgelagerte Einrichtung wurde 1982 in einem exakten Nachbau wieder angebracht.
Borgen verdankt seinen Namen dem burgartigen Aussehen, das Fredrik Blom dem Bau gab. Am Namenstag des Königs gab es ein Souper für das Publikum, und auf dem flachen Dach wurde ein Zelt aufgestellt. Ein Gemälde von Fredric Westin von 1838 zeigt Karl XIV Johan auf einem weißen Pferd vor Borgen. Heute wird das Gebäude für Feste und als Restaurant vermietet.
Das Gebäude steht auf einer Kuppe an der Greve von Essens väg auf dem Ladugårdsgärdet, westlich des Drottningberget. Es gehört der Kungliga Djurgårdsförvaltningen und wird als Restaurant und Festsaal vermietet; der Zugang hängt daher von Buchungen und Veranstaltungen ab, nicht von festen Öffnungszeiten.
Das Gebäude ist eines von Fredrik Bloms vorgefertigten, zerlegbaren Häusern: in Stockholm in Modulen gebaut, dann auf den Hügel transportiert und dort montiert. Dieselbe Methode wurde beim nahen Schloss Rosendal angewandt, das 1826 fertiggestellt wurde. Die Originaleinrichtung war vor dem Brand von 1977 zur Restaurierung ausgebaut worden und konnte nach dem Wiederaufbau von 1982 wieder angebracht werden.
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