Graninge stiftsgård, Konferenzeinrichtung in Saltsjö-Boo, Schweden
Graninge stiftsgård ist ein dreigeschossiges Gebäude mit großen Erkerfenstern, das sich an der Baggensfjärden in der Gemeinde Nacka erstreckt. Die Struktur verbindet verschiedene architektonische Stile und prägt mit ihrer markanten Form die Uferlandschaft.
Ein Bankdirektor ließ das Sommerhaus 1909 von namhaften Architekten gestalten, die es mit modernen und traditionellen Elementen ausstatteten. Später wurde die Liegenschaft von der Stockholmer Diözese übernommen und als Rückzugsort für religiöse Aktivitäten genutzt.
Das Gebäude trägt den Namen seiner ursprünglichen Funktion als Stiftsgård, ein Konzept nordischer Herrenhäuser, die religiöse und soziale Zwecke erfüllten. Besucher sehen heute noch die eleganten Räume, die für Versammlungen und Zusammenkünfte gestaltet wurden.
Das Ufer der Baggensfjärden bietet einen ruhigen Zugang zum Gebäude, das sich am besten an warmen Tagen besuchen lässt. Die umliegende Gegend verfügt über Wege für Spaziergänge und Ausblicke auf das Wasser.
Das Gebäude zeigt eine seltene Mischung aus national-romantischen und klassizistischen Elementen, die die Übergangsphase der Architektur des frühen 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Diese stilistische Verschmelzung war bei schwedischen Herrenhäusern dieser Zeit ungewöhnlich.
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