Antonijev rov, Minenschacht in Idrija, Slowenien.
Antonijev rov ist der Eingang zu einem Bergbaustollen in Idrija mit unterirdischen Galerien auf mehreren Ebenen, wo Quecksilber über Jahrhunderte hinweg abgebaut wurde. Die Stollen bewahren alte Bergbauinfrastruktur und geologische Merkmale, die das Ausmaß der früheren Förderung zeigen.
Im späten 15. Jahrhundert wurde Quecksilber in Idrija entdeckt und führte zur Gründung dieses Bergbaus, der mehr als 500 Jahre ohne Unterbrechung betrieben wurde. Der Betrieb setzte sich durch technische Verbesserungen und wechselnde Besitzverhältnisse über mehrere Jahrhunderte fort.
Die Stollen zeigen Exponate mit Bergbauausrüstung und lebensgroßen Figuren, die Bergleute aus verschiedenen historischen Epochen darstellen. Besucher erkennen in diesen Darstellungen, wie Arbeiter unter schwierigen Bedingungen täglich ihre Arbeit verrichteten.
Führungen durch den Stollen vermitteln Informationen über Quecksilberabbaumethoden und halten Sicherheitsmaßnahmen für Besucher ein. Das Tragen von gutem Schuhwerk ist wichtig, da die unterirdischen Wege uneben und feucht sind.
Der Stollen war Teil der weltweit zweitgrößten Quecksilbermine und lieferte während des Betriebs etwa 13 Prozent des globalen Quecksilberangebots. Diese außergewöhnliche Förderquote machte die Region zu einem wichtigen Handelsplatz.
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