Burg Liptau, Gotische Burgruine in Liptovská Sielnica, Slowakei
Liptov Castle ist eine gotische Burgruine auf einem Felshügel in Liptovská Sielnica in der Slowakei, deren Ost- und Westseiten von senkrechten Felsen begrenzt werden. Die Anlage besteht aus Mauerresten und Turmfundamenten, die auf dem schmalen Gipfelgrat verteilt sind.
Die Burg wurde nach dem Mongoleneinfall von 1241 auf Befehl von König Béla IV. errichtet, auf einem Hügel, der bereits in der Antike besiedelt war. Im 14. Jahrhundert wurde sie zum Verwaltungssitz der Gespanschaft Liptau, bevor sie im Laufe der Zeit verfiel.
Die Burg war jahrhundertelang der Sitz der Gespanschaft Liptau und prägte die Entwicklung der gesamten Region. Wer durch die Ruinen wandert, kann noch heute die massiven Grundmauern und Turmreste sehen, die von der einstigen Bedeutung des Ortes zeugen.
Drei markierte Wanderwege führen zur Burg: zwei gelbe Wege starten in Kalameny und ein roter Weg in Bukovina, alle treffen sich am Sattel Sedlo pod Královou. Der Aufstieg ist steil, aber die Markierungen sind gut, sodass man sich leicht orientieren kann.
Die Burg liegt auf rund 1.000 Metern Höhe und gehörte damit zu den am höchsten gelegenen Burgen des ehemaligen ungarischen Königreichs. Von den Ruinen aus überblickt man fast das gesamte Liptauer Tal, was den Aufstieg besonders lohnend macht.
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