Palais der Ungarischen Königlichen Kammer, Barockschloss im Bezirk Bratislava I, Slowakei
Der Palais der Ungarischen Koeniglichen Kammer ist ein barockbau mit vier Fluegeln und einem unregelmassigen Grundriss, die um einen Innenhof angeordnet sind. Das dreistoeckige Gebaude wirkt massiv und beherbergt heute Bibliotheken und akademische Einrichtungen.
Der Palais entstand als repraesentativer Neubau im 18. Jahrhundert und diente ab 1802 fuer fast 50 Jahre als Tagungsort des Ungarischen Reichstags. Dies war die Zeit, in der dieser Ort zentral fuer politische Entscheidungen in der Region war.
Die Reliefs an der Fassade zeigen Darstellungen von Gerechtigkeit und Gesetzgebung, die von einem Bildhauer aus dem Kreis von Georg Raphael Donner stammen. Diese künstlerischen Details prägen bis heute das Aussehen des Gebäudes und erzählen von seiner Bedeutung als Ort der Macht.
Das Gebaude beherbergt heute eine Universitaetsbibliothek, die oeffentlich zugaenglich ist und Forschungseinrichtungen bietet. Die Raeume sind gut ausgestattet mit Studienplaetzen und Sammlungen fuer akademische Arbeiten.
Das Gebaude beherbergt eine Islamische Manuskriptsammlung, die von der UNESCO als Teil des Weltdokumentenerbes anerkannt wurde. Diese Sammlung umfasst seltene Dokumente aus mehreren Jahrhunderten der gelehrten Ueberlieferung.
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