Chiang Mai, Provinz im Norden Thailands
Die Provinz liegt im nördlichen Thailand und umfasst Berglandschaften, breite Täler und Flusssysteme, die sich von den Ebenen bis zu Gipfeln über 2500 Metern (8200 Fuß) erstrecken. Die Stadt gleichen Namens dient als Verwaltungszentrum und verbindet das städtische Leben mit den ländlichen Bezirken ringsum.
Das Gebiet wurde 1296 als Hauptstadt des Lanna-Reichs gegründet und blieb jahrhundertelang ein eigenständiges Königreich. Die birmanische Eroberung ab 1558 dauerte über zwei Jahrhunderte, bis die Herrschaft wieder an lokale Dynastien überging.
Die verschiedenen Bergvölker der Provinz leben in höher gelegenen Gebieten und pflegen ihre eigenen Sprachen, Trachten und Handwerkskünste. Besucher können gewebte Textilien, Silberschmuck und traditionelle Bauweisen in den Dörfern sehen, die sich von der Kultur der Tieflandregionen unterscheiden.
Die Provinz gliedert sich in 25 Bezirke mit unterschiedlichen Landschaften und Höhenlagen, wobei das Klima in den Bergen kühler ist als in den Ebenen. Der beste Reisezeitraum liegt zwischen November und Februar, wenn die Temperaturen milder sind und weniger Regen fällt.
Das Provinzsiegel zeigt einen weißen Elefanten in einem gläsernen Pavillon, ein Symbol königlicher Bedeutung in der thailändischen Verwaltung. Weiße Elefanten galten historisch als heilige Tiere und nur der König durfte sie besitzen, was sich bis heute in offiziellen Darstellungen widerspiegelt.
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