Lampang, Verwaltungsprovinz im Norden Thailands
Lampang ist eine Verwaltungsprovinz im Norden Thailands, die sich über bewaldete Berge und Täler erstreckt, durch die der Wang-Fluss fließt. In den Dörfern am Ufer stehen Holzhäuser neben Tempeln mit mehrstufigen Dächern, während die Felder sich bis zu den Hügeln ziehen.
Das Gebiet wurde in das Königreich Lanna eingegliedert, als König Mengrai seine Herrschaft im Jahr 1292 nach Süden ausdehnte. Die Region diente später als Handelsknotenpunkt für Karawanen, die zwischen den nördlichen Bergen und den zentralen Ebenen verkehrten.
Der Name bedeutet Großer Pfahl und soll an Baupfosten erinnern, die Händler einst für ihre Karawanen in den Boden schlugen. Die Bevölkerung lebt noch heute vom Kunsthandwerk, wobei die Werkstätten am Stadtrand besonders für ihre Keramikwaren bekannt sind.
Der Fluss eignet sich zum Erkunden der Landschaft, während die Bergstraßen im Süden steile Kurven aufweisen und langsames Fahren erfordern. Die Nachmittage sind meist heiß, deshalb lohnen sich Ausflüge am frühen Morgen oder späten Nachmittag.
Unter den Tempeln der Provinz steht einer, dessen Eingang ein weißer Hahn bewacht, ein ungewöhnliches Motiv im buddhistischen Kontext. Die lokalen Schreiner fertigen Kopien dieses Symbols, die in den Dörfern als Glücksbringer gelten.
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