Nong Khai, Provinz entlang des Mekong-Flusses im nordöstlichen Thailand
Nong Khai ist eine Provinz in der nordöstlichen Region Thailands, die entlang des Mekong an der Grenze zu Laos liegt. Die Landschaft reicht von sanften Hügeln im Süden bis zu flachen Ufern im Norden, wo Felder und Dörfer den Flusslauf begleiten.
Die Gegend stand jahrhundertelang unter wechselndem Einfluss des Königreichs Ayutthaya und des laotischen Reiches Lan Xang, was zu häufigen Grenzverschiebungen führte. Erst im 20. Jahrhundert wurde die heutige Provinzstruktur eingerichtet, nachdem die Region in den thailändischen Staat eingegliedert worden war.
Der Name stammt von einem Sumpfgebiet, das früher die Gegend prägte und in der lokalen Sprache als Nong bezeichnet wird. Märkte und Tempelanlagen zeigen heute eine Mischung aus thailändischen und laotischen Einflüssen, die sich in Architektur und Alltagsleben bemerkbar macht.
Die Freundschaftsbrücke zwischen Thailand und Laos ermöglicht den Grenzübertritt zu Fuß oder mit dem Fahrzeug, wobei Reisende die erforderlichen Visa vorher besorgen sollten. Züge und Busse verkehren regelmäßig von größeren Städten der Region, und der nächste internationale Flughafen liegt in Udon Thani.
In Vollmondnächten im Oktober steigen leuchtende Kugeln aus dem Mekong auf, ein Phänomen, das bislang wissenschaftlich nicht erklärt werden konnte. Einheimische und Besucher versammeln sich am Flussufer, um die sogenannten Naga-Feuerbälle zu beobachten, die bis zu 100 Meter (330 Fuß) hoch fliegen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.