Surin, Provinz im Nordosten Thailands
Die Provinz liegt im Nordosten Thailands und bedeckt den südlichen Rand des Khorat-Plateaus bis hinauf zum Dongrek-Gebirgszug, der die natürliche Grenze zu Kambodscha bildet. Die Landschaft wechselt zwischen sanften Hügeln, offenen Reisfeldern und dichten Waldgebieten, während mehrere Flüsse durch das Gebiet fließen und die Ebenen bewässern.
Archäologen haben Spuren alter Siedlungen ausgegraben, die bis in die Jungsteinzeit zurückreichen und zeigen, dass Menschen hier schon vor Jahrtausenden lebten. Vom 7. Jahrhundert an prägte das Khmer-Reich die Kultur und das Aussehen der Gegend, und Tempel sowie Steinstrukturen aus dieser Zeit sind bis heute sichtbar.
Die Region beheimatet zahlreiche Nachfahren der nördlichen Khmer sowie Angehörige der Kuy, deren Sprache und Lebensweise sich von der Mehrheitsbevölkerung unterscheiden. Innerhalb dieser Gemeinschaften geben ältere Generationen ihr Wissen über den Umgang mit Arbeitselefanten an junge Familienmitglieder weiter, wobei die Tiere noch immer eine Rolle im ländlichen Alltag spielen.
Reisende erreichen die Gegend am einfachsten über den Flughafen in der benachbarten Provinz Buriram, von wo aus Überlandbusse und Züge in die einzelnen Ortschaften weiterfahren. Die meisten Besucher mieten vor Ort ein Fahrzeug oder nutzen lokale Transportmittel, um zu den weit verstreuten Sehenswürdigkeiten zu gelangen.
Weberinnen stellen an handbetriebenen Webstühlen Seide her, die durch komplexe geometrische Muster und kräftige Farben auffällt. Die Techniken werden meist innerhalb der Familie weitergegeben, und viele Haushalte produzieren Stoffe, die auf lokalen Märkten verkauft oder als Geschenke verwendet werden.
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