Gordion, Archäologische Stätte in der Provinz Ankara, Türkei.
Gordion ist eine archäologische Stätte in der Provinz Ankara, die Überreste einer antiken Stadt zeigt. Das Gelände umfasst Wohngebäude, Befestigungsanlagen, ein Stadttor und mehr als hundert große Grabmügel aus verschiedenen Epochen.
Die Stätte wurde im 8. Jahrhundert v.Chr. unter König Midas zur Hauptstadt eines großen Reiches, das Handel zwischen verschiedenen Regionen kontrollierten. Nach seinem Ende blieb die Stadt bewohnt und entwickelte sich in späteren Jahrhunderten weiter, bis sie schließlich aufgegeben wurde.
Der Name Gordion stammt aus der Antike und bezieht sich auf die phrygische Hauptstadt. Die Archäologen fanden hier die ältesten erhaltenen Holzstrukturen und die frühesten verzierten Steinmosaike, die zeigen, wie die Menschen damals lebten.
Das Gelände ist offen und gut zugänglich, mit ausgewiesenen Wegen zwischen den verschiedenen Bereichen und erklärenden Schildern an den wichtigsten Punkten. Es ist ratsam, früh am Tag zu gehen und genug Wasser mitzubringen, da die Gegend wenig Schatten bietet und das Wetter sehr heiß sein kann.
Ein großer Grabmügel namens Tumulus MM zeichnet sich durch seine bemerkenswerte Höhe aus und zählt zu den größten seiner Art in der ganzen Welt. Im Inneren dieses Mügels fanden Archäologen ein intaktes Holzgrab aus dem 8. Jahrhundert v.Chr., das Einblick in königliche Begräbniszeremonien gab.
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