Ankara, Hauptstadt-Metropolregion in Zentralanatolien, Türkei
Ankara ist die Hauptstadt der Türkei in der zentralanatolischen Region und liegt auf einer Höhe von 938 Metern (etwa 3078 Fuß) zwischen zwei großen Flüssen. Das Klima bringt kalte, schneereiche Winter und trockene, heiße Sommer mit sich, während sich die Stadt über ein weitläufiges Plateau erstreckt.
Die antike Siedlung Ancyra war seit Jahrhunderten ein Knotenpunkt verschiedener Kulturen und Reiche in Anatolien. Nach der Gründung der türkischen Republik 1923 wurde die Stadt zur neuen Hauptstadt gewählt, um den politischen Schwerpunkt von Istanbul ins Landesinnere zu verlagern.
Die Stadt zeigt sich in den Teehäusern und Restaurants, wo Menschen zu traditionellen Gerichten wie Döner Kebap zusammenkommen, das hier seinen modernen Ursprung hat. In den Straßen prägen moderne Geschäftsviertel und Regierungsgebäude den Alltag, während lokale Märkte noch immer frisches Obst, Gemüse und regionale Spezialitäten anbieten.
Das öffentliche Verkehrsnetz verbindet verschiedene Stadtteile durch Metrolinien und Busse, während auch Hochgeschwindigkeitszüge andere türkische Städte erreichen. Reisende sollten beachten, dass die Entfernungen innerhalb der Stadt groß sein können und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oft erforderlich ist.
Aus der Region stammen drei besondere Tierrassen mit weichem, langem Fell: die Angorakatze, die Angoraziege und das Angorakaninchen. Diese Tiere wurden über Jahrhunderte gezüchtet und tragen den Namen der Stadt in ihrer alten Form, Angora.
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