Hsinchu Jinshan Temple, Chinesischer Tempel im Ost-Bezirk, Stadt Hsinchu, Taiwan
Der Tempel ist eine chinesische Tempelanlage mit einem zentralen Heiligtum, das aus drei Abschnitten besteht, und schützenden Flügeln auf beiden Seiten. Die Struktur wurde mit traditionellen Lehmziegeln und steinernen Fundamenten errichtet und zeigt handwerkliche Merkmale verschiedener Epochen.
Das Heiligtum wurde 1853 als Xianlian-Tempel gegründet und erhielt seinen heutigen Namen während der japanischen Kolonialzeit 1896. Der Name wechselte mehrmals, bis die Anlage ihre gegenwärtige Identität annahm.
Der Hauptschrein zeigt eine 1986 geschaffene Guanyin-Statue, flankiert von achtzehn Arhat-Figuren nach taiwanesischer religiöser Tradition. Diese Darstellungen prägen das Innenleben des Ortes und zeigen, wie lokale Gläubige ihre spirituellen Überzeugungen ausdrücken.
Das Gebäude liegt an der Jinshan Road und ist für Besucher offen, die religiöse Zeremonien und architektonische Details beobachten können. Die verschiedenen Bauphasen sind im Design sichtbar und laden zur näheren Betrachtung ein.
Zwischen 1945 und 1962 diente das Gebäude als Gefängnis, bevor es 1985 zum Monumentalort erklärt wurde. Diese unerwartete Vergangenheit prägt die Geschichte des Ortes grundlegend.
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